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Berichte - Sommerkur 2017

Der Beginn des Abenteuers auf Sylt
Am frühen Morgen sind wir wohl alle ziemlich aufgeregt nach Frankfurt gefahren, um in den Bus zu steigen. Aufgeregt deshalb weil wir erst mal ja gar nicht wussten, wer alles mitfährt und bestimmt hat jeder für sich gehofft, bald einen Freund/Freundin zu finden. Ja und dann waren auch die Eltern aufgeregt, weil sie den Bus nicht finden konnten. Es hieß Hauptbahnhof Frankfurt aber der Hauptbahnhof dort ist groß…. naja, letztendlich waren wir doch alle am Bus und unsere Reise konnte beginnen. Die Fahrt war ganz schön lang, irgendwie auch stressig aber super witzig. In Niebüll nahmen wir den Autozug und alle fanden das fantastisch. Da viele sich am Anfang ja noch nicht kannten, saßen wir erst mal einzeln in den 2er Reihen ABER am Ende hatte jede/r einen Gesprächspartner und das war wirklich cool. Die beiden Busfahrer, die sich immer abgewechselt haben, waren ziemlich nett. Wer von uns sein Lunchpaket gefuttert – aber noch Hunger hatte, wurde super gut verpflegt, da Juttchen viele Brötchen mehr und Wurst und Käse eingepackt hatte und somit an uns alle gedacht hat.

Riesenspaß mit Wellen
Heute wollten wir die Insel erkunden und sind erst mal zum Strand gegangen. Der Weg zum Strand ist voll schön aber leider wurden wir alle geduscht - deswegen gingen manche mit 2 Betreuern schnell wieder zurück. Viele blieben aber auch und da wir eh schon nass waren, gingen wir mit den Füßen ins Wasser. Als wir mit den Beinen in der Nordsee waren, haben wir uns richtig gut gefühlt und es war voll cool. Direkt 5 Minuten später war der Regen zu Ende und es gab Sonne pur. Deswegen gingen manche abends noch einmal an den Strand und waren mit Doc Sven sogar im Wasser. Das Wasser – so fanden viele von uns – war wärmer als die Luft draußen. Jutta und Victor waren mit von der Partie und Juttchen blieb mit den wenigen, die nicht mitwollten, im Schullandheim auf dem Spielplatz.

Titanic – Gefühl
Morgens haben wir gefrühstückt, danach hat Sven mit manchen von uns über den Diabetes gesprochen. Nach dem Mittagessen sind wir dann mit dem Bus nach Hörnum gefahren zum Hafen. Dort sind wir mit der Adler 7 zu den Seehundbänken gefahren und das bei strahlendem Sonnenschein. Wir haben uns alle auf das obere Deck gesetzt. Die Schifffahrt war auch super informativ, weil die Crew gleich am Anfang ein großes Netz ausgeworfen hat, um darin Meerestiere einzufangen. Die haben wir dann nicht etwa gegrillt, sondern junge Leute, die ein freiwilliges, soziales Jahr dort absolvieren, haben uns den kompletten Fang erklärt und wir durften die Tiere auch anfassen. Da gerade Flut war, konnte man die Seehunde leider nicht so gut erkennen – und einer von uns, hat die Seehunde sogar verschlafen ;) Wir waren alle super gut drauf, als plötzlich die Sonne verschwand und der Himmel ganz schwarz wurde und gegen Ende unserer Fahrt ein heftiges Gewitter aufzog. Um uns zu schützen sind wir alle schnellstens unter Deck gegangen. Leider wollte es nicht aufhören und wir mussten im Regen von dem Schiff gehen und wieder auf unseren Bus warten. Gott sei Dank konnten wir uns unterstellen. Kurz nachdem wir wieder zu Hause waren, war der Regen vorbei und wir hatten Lust zum Deich Richtung Westerland zu spazieren. Ein paar von uns sind wie die Wilden rumgerannt, weil es so Spaß gemacht hat und wir Energie rauslassen wollten und konnten. Danach kamen wir angemüdet zurück.

Wir alle waren ein bisschen Robin Hood
Nach dem Frühstück wollten wir gerne nach Westerland fahren, um zu sehen, was es dort alles gibt. Alle wollten shoppen gehen, vor allem Postkarten kaufen, sehen, was es sonst noch Interessantes gibt und natürlich auch Süßigkeiten kaufen. Wir durften fast alle in 3-er Gruppen gehen – manche mussten bei den Betreuern bleiben – und das war auch toll. Sehr viel Zeit hatten wir nicht, aber die Betreuer haben uns versprochen, dass wir auf jeden Fall nochmal dort hinfahren. Der Stadtgang war auch cool. Danach sind wir ins Schullandheim zurück, haben zu Mittag gegessen und sind an-schließend nach Tinnum zum Bogenschießen gefahren. Zuerst mal bekamen wir ein bißchen Theorie z.B. dass wir nicht auf den Schießplatz laufen dürfen, bis alle anderen ihre Feile abgeschossen haben. Also erst nachdem alle in der Reihe „Sicherheit“ gerufen hatten, durften wir unsere Feile wieder holen. Danach hat der Trainer jedem einen passenden Bogen gegeben, Jutta schießt z.B . mit der linken Hand, sie brauchte einen anderen als wir und dann ist auch die Größe der Person wichtig. Dann durften wir alle unsere Feile abfeuern und einige von uns waren sogar richtig gut. Wir blieben dort ungefähr 2,5 Stunden und das war echt cool und hat super Spaß gemacht. Vielen Dank an die Betreuer für das tolle Erlebnis, das haben wir ihnen auch gesagt. Anstatt ewig auf den Bus zu warten, entschieden wir uns dafür bis Westerland zu laufen und ab da dann den Bus zu nehmen. Auf Sylt zu laufen ist ganz schön anstrengend mit den vielen Fahrradfahrern, die manchmal glauben, sie hätten den gemeinsamen Weg gepachtet. Abends durften wir dann noch spielen oder noch raus gehen.

Das Salz in der Wiese
Heute gab es nach dem Frühstück Einzelbesprechungen mit Sven und die anderen sollten derweil ihr Zimmer aufräumen und ausfegen,…..….was auch ganz schön nötig war, denn in einigen Zimmern sah es echt nicht schön aus. Nach den üblichen BZ-Messungen haben wir zu Mittag gegessen und gleich nach dem Essen stand eine Salzwiesenwanderung auf dem Plan. Da es ganz schön warm war, konnten wir nach ein paar Metern barfuß durch die Salzwiese gehen. Geführt wurden wir von 3 jungen Leuten, die sowas wie ihr ökologisches Jahr auf Sylt machen und die uns alles ganz genau erklären konnten. Wir wollen mal versuchen, ob wir das Wichtigste noch zusammen kriegen: Also die Salzwiesen findet man zwischen dem Watt dem Deich. Diese Wiesen werden manchmal nur 10 Mal, manchmal aber auch 250 Mal von der Flut mit dem Salzwasser überschwemmt. Das ist natürlich schon sehr extrem für die Pflanzen und auch die Tiere aber die Salzwiesen sind trotzdem der Lebensraum für viele Tiere. Es gibt dort z.B. 50 Vogelarten, die auf ihrem Flug in den Süden dort halt machen, um sich genug Fett anzufressen für den langen Weiterflug. Viele andere nisten dort und brüten ihre Jungen aus. Dann gibt es auch mehr als 2000 Insektenarten, die in den Salzwiesen wohnen – übrigens, dass es viele Insekten und darunter Stechmücken gibt, haben wir alle gemerkt, wir waren nämlich alle total verstochen. Die meisten Salzwiesenpflanzen kann man auch essen und wir haben sie natürlich alle probiert. Danach gab es noch ein Spiel, bei dem sich jede Gruppe eine der Pflanzen aussuchen sollte und die anderen mussten an Hand der Merkmale raten, um welche Pflanze es sich handelte. Die Wanderung hat uns total Spaß gemacht und ein paar von uns wollten sie sogar wiederholen.

Vogelwelten – finden wir den Albatros? Wanderung durch die „Nacht“
Heute standen gleich 2 Aktivitäten auf unserem Plan: die Vogelwelt im Rantum Becken und eine Nachterlebniswanderung. Das hörte sich für uns mal direkt toll an. Aber lasst uns mit der Vogelwelt Exkursion beginnen. Auch hier wurden wir von 2 jungen Frauen, die ausgerüstet mit Ferngläsern und Spektiv geführt. Erst einmal stellten sie uns Fragen wie z.B. was einen Vogel zum Vogel macht, wofür er welche Federn braucht und warum die Schnäbel so unterschiedlich sind, danach ging es los zum Rantum Becken. Unterwegs wurde uns sehr viel erklärt und da wir alle ein Fernglas hatten, konnten wir das gut sehen und erkennen. Witzig war, dass 2 Leute aus Dänemark – wohl Vogelforscher oder so – uns anhielten und auf Englisch sagten, dass sie extra wegen des Albatros´ gekommen seien und ihn tatsächlich gesehen hätten. Das war natürlich für uns Grund genug, den Albatros zu suchen, den wir tatsächlich in einer großen Schar von Schwänen entdecken konnten. Das war schon cool so einen Riesenvogel zu sehen, was manche aber noch viel cooler fanden war zu beobachten, wie eine Möwe mit einem großen platten Fisch zu kämpfen hatte und es „ewig“ gedauert hat, bis sie ihn schlucken konnte. Das Ganze hat ungefähr 1,5 Stunden gedauert und wir waren froh, dass es nicht schon wieder geregnet hat. Nach den Blutzuckermessungen, dem Besprechen und dem Abendessen sind wir dann um 9:00h mit Doc Sven, Victor und 2 Begleiterinnen zur „Nacht“wanderung. Dunkel war es nicht wirklich, weil es auf Sylt bis 22:30h eigentlich noch hell war, aber wir hatten trotzdem unseren Spaß. Die beiden jungen Frauen haben mit uns mehrere Spiele gemacht „fühlen –riechen –hören“ und uns noch eine schöne Geschichte erzählt. Wir mussten uns z.B. in einen Kreis stellen mit dem Rücken nach innen und die Hände aufhalten, dann haben sie uns etwas reingelegt und wir mussten erspüren, was es sein könnte. Oder wir sollten einen Moment stehen bleiben und alle Geräusche sagen, die wir hören. Das war echt auch toll und hat viel Spaß gebracht. Danach haben wir uns alle in unserem kleinen Aufenthaltsraum zusammen gesetzt und haben Doc Sven verabschiedet. Sven hat uns gelobt, wie wir alles meistern und auch die Leistungen von Jutta, Juttchen und Victor und danach sind wir dann alle müde ins Bett gegangen. Wir fanden es traurig, dass Doc Sven abreisen musste und waren alle sehr auf die neue Ärztin gespannt.

Chill-Samstag
Doc Sven ist heute abgereist. Wir waren nach dem Frühstück alle draußen und viele von uns haben ein bisschen Fußball gespielt. Danach haben wir unsere Zimmer aufgeräumt und unser Zimmer hat eine gute Zimmernote bekommen. Danach hatten wir verschiedene AG´s unter anderem auch die Ferienfreizeit-ZeitungsAG. Nachmittags kam dann Doc Nicole und wir haben uns alle in unserer Küche getroffen, um sie kennen zu lernen. Sie hatte ihre Tochter Eileen mitgebracht. Abends sind wir mit Nicole, Jutta, Juttchen und Victor noch zum Strand gegangen, aber durften leider nicht baden. Aber dafür sind wir spazieren gegangen und haben dabei coole Musik von Joshua gehört. Andere haben auch am Strand Muscheln gesammelt. Auf dem Rückweg waren wir alle kaputt und konnten gut schlafen.

Mc. Do und Gosch
Da es auf Sylt keinen Unterschied macht, ob es Sonntag oder wochentags ist, sind wir in die Stadt gefahren und durften wieder in mindestens 3-er Gruppen losziehen. Unser Treffpunkt war der Mac Donald und wir durften zum Mittagessen entscheiden, ob wir dort oder lieber Fisch bei Gosch essen wollen. Die meisten wollten natürlich bei MC. Donald essen und nachdem wir den BZ gemessen hatten, unsere Bestellung bekamen, Juttchen uns gesagt hat, wie viel jeder Burger an KE hat und wir gespritzt haben durften wir nochmal weiter ziehen. Abends sind wir dann wieder an den Strand gegangen, aber nur mit den Füßen rein.

Laufen im Schlamm
So wie jeden Morgen haben wir in Ruhe gefrühstückt. Danach sind wir zum Strand spazieren gegangen und bei dieser Aktion waren viele von uns unterzuckert. Nach dem anstrengenden Ausflug sind wir Mittagessen gegangen. Danach hatten wir eine spannende geführte Wattwanderung. Manche von uns hatten ihre Gummistiefel an, andere gingen gleich barfuß. Manche sind bis zu den Oberschenkeln im Schlick versunken. Wir haben dann noch erklärt bekommen, was die Wattwürmer machen, wie sie sich ihre Tunnel graben und wozu sie gut sind. Das Laufen im Watt war auch ganz schön anstrengend. Anschließend haben wir zu Abend gegessen und nachdem waren wir alle ganz schön fertig und paar Stunden später waren alle schon in ihren Betten.

Strandparty
Heute ist ein besonderer Tag gewesen, denn heute hatte eine Freundin Geburtstag. Am Frühstückstisch lagen überall Luftballons und jeder von uns hatte einen Schaumkuss mit Kerze bekommen. Bevor wir gefrühstückt haben, sangen wir ihr alle ein Lied zu ihrem 10. Geburtstag. Anschließend sind wir gemeinsam auf den Spielplatz der Jugendherberge gegangen und haben gespielt, gebastelt und an dieser Zeitung gearbeitet. Danach ging´s zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen war die Syltwerkstatt angesagt und das hat echt Spaß gemacht. Abends gab es dann so schönes Wetter, dass wir kurzfristig entschlossen hatten, an den Strand zu gehen. Da einige von uns unterzuckert waren, kauften wir uns ein Eis und als alle wieder einen guten Wert hatten, gingen wir mit Doc Nicole ins Meer. Der Tag war unglaublich toll, da wir keinen Streit untereinander hatten.

Das Abenteuer des Bernsteins
Heute früh hatten wir Schulung über Ketone. Für alle von uns war das sehr lehrreich obwohl manche keine Lust zur Schulung hatten. Danach sind wir zum Strand gegangen. Wir sind da um die 2km gelaufen und dabei haben viele von uns ganz viele Muscheln gesammelt. Z.B. europäische Austern, Wellhornschneckengehäuse und ganz normale Muscheln. Bald war es dann Zeit zum Mittagessen: es gab Chilli con carne mit Reis und Salat und danach noch einen leckeren Nachtisch. Nachmittags waren wir in einer Bernsteinwerkstatt. Wusstet ihr, dass Bernstein aus Baumhaaren besteht? Als erstes mussten wir unseren Bernstein mit grobem Schleifpapier bearbeiten, damit wir die gewünschte Form hatten. Als zweites schliffen wir die mini Risse weg. Danach nahmen wir ein Stück Jeansstoff mit einem Klecks Zahnpasta, die wir mit einer Zahnbürste im Badezimmer auf den Stein verteilten und ihn damit polierten. Paula, die das Bernsteinschleifen leitete, machte und dann – nach unserer Wahl – eine Kette, ein Armband oder einen Anhänger. Das war wieder eine tolle Aktion.

Die schöne Zeit geht langsam zu Ende
Am Donnerstag fuhren wir das letzte Mal in die Stadt nach Westerland und jeder von uns hat sich „einen kleinen Vorrat“ geholt, für die 12h lange Fahrt zurück nach Frankfurt. Ich hab mir ein Buch namens: „Tokyo Ghoul“ geholt, um es bei der Rückfahrt zu lesen. Manche haben auch noch kleine Geschenke für die Eltern oder Geschwister gekauft. Viele von uns durften ja in 3-er Gruppen alleine gehen aber manche mussten auch bei den Betreuern bleiben. Wir haben nochmal ziemlich alle Geschäfte durch gestöbert und das war cool. Danach sind wir müde wieder in unsere Jugendherberge gefahren, haben zu Abend gegessen und danach durften wir noch kegeln gehen.

Der letzte Tag ist angebrochen
Heute sind die meisten von uns ganz traurig aufgewacht, weil wir morgen schon wieder nach Hause fahren müssen. Klar, haben wir unsere Eltern und Freunde, Haustiere vermisst aber unsere Gruppe war einfach cool. Wir haben uns gegenseitig geholfen, gezofft, auf einander aufgepasst und das ist toll. Die Betreuer waren immer für uns da, wir konnten mit jedem Problemchen zu denen kommen und alle hatten ganz schön viel Ahnung von Diabetes. Trotz dass wir eigentlich nicht weg wollten (und gerne noch etwas länger geblieben wären) mussten wir unsere Sachen in Ordnung bringen und unsere Koffer packen. Es blieb uns aber noch genug Zeit rauszugehen, in Ruhe zu lesen oder einfach zu quatschen. Viele von uns wollen nächstes Jahr wieder kommen – eigentlich alle haben das gesagt. Es wär echt cool, wenn das klappen würde. Jutta hat uns gesagt, dass es nächstes Jahr an den Bodensee geht. Ich freu mich schon darauf :)



Wir haben bei den Teilnehmern nachgefragt: Warum bist DU dabei?

Linda schreibt: Weil man hier Freunde finden kann, die einem verstehen und auf einem aufpassen, weil sie evtl. wissen wie es ist, einer blöden Situation zu sein. Außerdem ist es auch mal ganz nett „nur“ mit Kindern in Urlaub zu sein, ohne Eltern. Und am Meer ist es hier total schön!

Lauryn: Damit ich eventuell mehr über Diabetes lerne. Und Kinder mit Diabetes kennen lernen kann. Außerdem finde ich Sylt richtig schön.

Nico: Damit ich mehr über meine Diabetes lerne, selbstständiger werde und damit ich Freunde finde, die auch Diabetes haben.

Nathalie: Ich bin dabei, weil ich Kinder kennen lernen wollte, die mit den gleichen Problemen kämpfen müssen im Alltag und ich eine Auffrischung für meinen Diabetes wollte und eventuell Neues lerne, was ich noch nicht kannte und einfach Spaß haben wollte mit den Kindern.

Henry: 1. Weil ich neue Freunde kennen lernen wollte; 2. Weil es mir ganz bestimmt Spaß bringt; 3. Weil wir soooo coole Ausflüge machen; 4. Weil ich hier schon so oft war

Noah: Gutes Verständnis mit den Betreuern. Lernvolle und gut gestaltete Schulungen (auch nach 15 Jahren Diabetes), Spaß an abwechslungsreichen Aktivitäten.

Emely: Weil ich hier her wollte – weil ich Freunde mit Diabetes finden wollte – weil ich mich freue, hier beste neue Freundinnen zu finden.

Kilian: Weil ich mit anderen über Diabetes reden- und Spaß haben soll. Ich bin hier, um über Diabetes noch was zu lernen und ich bin auch hier, um Sachen zu machen ohne Eltern.

Sophia: Ich bin dabei, weil ich Jutta, Juttchen, Victor und Sven wiedersehen wollte und weil es mir sehr viel Spaß macht. Und noch, weil ich auf Sylt wollte.

Joshua: Meine Mutter hat mich angemeldet, weil ich Vieles vergesse. Und für mich, dass ich Freunde finde, die auch Diabetes haben.

Antonia: Weil mir das Spaß macht. Weil wir tolle Sachen machen. Weil ich Freunde finden möchte. Weil ich euch alle gerne kennen lernen wollte

(niedergeschrieben von den Kindern und Jugendlichen selbst)

Auch nach der Elternbefragung im Nachgang unseres Seminars bekamen wir überwiegend positive Rückmeldungen bezüglich des Lerneffektes im täglichen Umgang mit der Erkrankung Diabetes mellitus. Unser kleinstes Kind war 2 Jahre alt (mit Mutter) und unser weitest gereiste Kind kam aus Pamplona/Spanien.



Gerne möchte ich Ihnen, liebe Leser die Kosten vor Augen führen, die ein solches 14-tägiges Seminar für Kinder und Jugendliche „verschlingen“:

Busfahrt nach und von Sylt: 3.200,-
Transfers 1.220,-
Unterkunft 11.240,-
Benzin (Dienstwagen BdKJ): 310,-
Aktivitäten: 2.000,-
Notfall BE`s und Getränke: 500,-
Med. Ausrüstung: 700,-
Extras: 200,-
Reisekosten/Ärzte: 1.700,-


Dem gegenüber stehen Einnahmen in Höhe von 6.000 Euro inkl. Spenden. Mitglieder haben 400 Euro für die 2 Wochen bezahlt, Nichtmitglieder 55 Euro.



Ausblick für das Sommerseminar 2018:
Im nächsten Jahr findet das Sommerseminar für Kinder und Jugendliche zwischen 8 – 17 Jahren in Wasserburg am Bodensee im Hotel Wasserburger Stuben. Das kleine, familiengeführte, hübsche Hotel ist ausschließlich für unsere Kinder reserviert. Dies auf uns zukommenden kosten entsprechen in etwa denen von Sylt.