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Spargel

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Spargel zubereiten: Lea Linsters Tipps

Spargelzeit ist die einzige Zeit im Jahr, in der ich freiwillig unterschreiben würde, Vegetarierin zu werden - so sehr lieb' ich den Spargel. Von Ende April bis Ende Juni genieße ich dieses edle Gemüse. Ich fange bewusst nicht zu früh an, damit mir die Freude an meinem Lieblingsspargel erhalten bleibt. Ich gebe ja zu, mich hier und da schon früher verführen zu lassen, den einen oder anderen zu kosten, aber nur so zum Vergleich. Ich lasse mir die wahre Freude am Spargel nicht nehmen, zumal dieses Glück durch nichts getrübt wird, denn schließlich hat der Spargel viel Vitamin A und C und nur 25 Kalorien pro hundert Gramm. Eine rundum gesunde Sache also, und er schmeckt sooo gut.

Beim Einkaufen muss man darauf achten, dass die Schale glatt und knackig ist und eine schöne helle Farbe hat. Die Schnittfläche unten darf nur leicht trocken sein und nicht dürr und rissig. Die Stangen müssen knackig sein, sehr gerade gewachsen und 16 bis 20 mm im Durchmesser. Wer sich auskennt und nicht so viel Geld ausgeben will, kann auch sehr schönen Spargel der Handelsklasse II finden. Die Stangen sind dann nicht unbedingt so schön genormt, was Dicke und Form angeht, haben aber den gleichen Geschmack, wenn man auf die absolute Frische aufpasst.

Damit der Genuss ungetrübt ist, muss der Spargel üppig geschält sein. Am besten mit einem Spargelschäler, zur Not mit dem Kartoffelschäler, jedenfalls immer von der Spitze zum Ende schälen und aufpassen, dass die Spitze nicht abbricht, die ist am wertvollsten. Sind die Spargelstangen geschält, werden sie in ein sehr feuchtes, sauberes Küchentuch eingewickelt und kommen bis zum Kochen ins Gemüsefach des Kühlschranks. Theoretisch soll man Spargel beim Zubereiten portionsweise bündeln; wer dies gut kann, ohne die empfindlichen Spitzen dabei abzubrechen, soll es ruhig tun. Wer dies nicht kann, braucht aber keine Komplexe zu haben, denn es ändert nichts am Geschmack.

Und so können Sie Spargel zubereiten: In einem großen weiten Topf wird viel Wasser zum Kochen gebracht. Pro Liter kommen ca. acht Gramm Salz, am besten grobes Meersalz, hinein (bitte abschmecken!) und dann ein bis zwei Stückchen Zucker. Ich tue immer etwas Zucker dazu, und wenn man mich fragt, wieso, dann sage ich halt: "Das ist so und nicht anders." Besser ist besser. Dies gehört eben zum Geheimkodex der Frauenküche. Nicht alles soll rational erklärbar sein, etwas Magie muss sein, das macht Kochen zur Kunst.

Die Spargelstangen müssen acht bis zwölf Minuten kochen. Je frischer sie sind, desto schneller sind sie gar. Um sicher zu gehen, testen! Und zwar mit einem spitzen Küchenmesser einmal ganz unten am Stiel einstechen - wenn sich das sanft und zart (aber nicht weich!) anfühlt, ist der Spargel fertig. Mit einem Schaumlöffel, noch besser einer flachen "Spinne", die Stangen sorgfältig aus dem kochenden Wasser herausheben und auf eine Porzellanplatte legen. Auf die Platte kommt vorher eine weiße Stoffserviette, damit er ausdünsten kann und warm bleibt. Den Spargel sofort servieren. Spargel immer frisch zubereiten: beim Spargelessen lieber zwei- oder dreimal neu kochen.

Diesen Beitrag habe ich bei www.BRIGITTE.de gefunden.


Wie gesund ist Spargel wirklich?

Spargel enthält 92,04 % Wasser. Aufgrund der enthaltenen Asparaginsäure und seines hohen Kalium-Gehalts wirkt er harntreibend.

In 100 Gramm frischem Spargel ist durchschnittlich enthalten:

  • 4 mg Natrium
  • 210 mg Kalium
  • 20 mg Calcium
  • 20 mg Magnesium
  • 45 mg Phosphor
  • 1 mg Eisen
  • 500 I.E. Vitamin A
  • 0,11 mg Vitamin B1
  • 0,12 mg Vitamin B2
  • 0,60 mg Vitamin B6
  • 1 mg Niacin
  • 20 mg Vitamin C
  • 2,5 mg Vitamin E
  • 17 kcal / 73 kj
  • 2,8 gr. Kohlehydrate 0,28 KE / 0,23 BE

Quelle: Wikipedia